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Ästhetischer Anspruch statt Zirkusklischees Mit elf Jahren jonglierte Hagen Büchner zum ersten Mal – eine Leidenschaft, die ihn bis heute nicht losgelassen hat. Heute ist er 31 Jahre alt und führt als Jonglagelehrer an der Mainzer Schule für Clowns Neulinge in seine Kunst ein. Ein Muskelbepackter Schönling, der in einem Wahnsinnstempo Keulen oder Hartgummikugeln durch die Luft wirbelt und sich anschließend in Heldenpose feiern lässt. So stellt sich oft die Öffentlichkeit einen typischen Jongleur vor. Hagen Büchner hält jedoch von diesem durch Zirkus- und Varietéartisten \_12\_ Klischeebild nichts. Er studierte an der staatlichen Schule für Darstellende Kunst in Berlin Jonglage, Akrobatik, Schauspiel und Tanz und entwickelte eine Darbietung, die \_13\_ der gängigen Trickmuster seinen Anspruch unterstrich, Jonglage als „ästhetische Kunstform“ auszuüben. Dafür kombinierte Büchner das „Numbers Juggling“ – also das Jonglieren möglichst vieler Gegenstände – mit Objektmanipulationen. Darunter versteht man zum Beispiel das Balancieren einer Jonglierkugel auf der Stirn. „Generell“, erzählt Büchner, „ist das Jonglieren mit runden Gegenständen einfacher als mit Keulen, da man nicht zusätzlich die Drehung der Keulen einkalkulieren muss.“ \_\_\_\_ ist auch sein Leistungsstand: Keulen kann er bis zu fünf gleichzeitig in der Luft halten, Kugeln sieben.
Hagen Büchner hält jedoch von diesem durch Zirkus- und Varietéartisten ___ Klischeebild nichts.
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Bgestalteten
Cgesetzten
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